Zusammenfassung und Rückblick Blogparade Preise

By Jutta Beyer

Hinter den Kulissen

Zusammenfassung der teilnehmenden Beiträge zur Blogparade „Preise auf der Website – ja oder nein“.

Teilnehmende Beiträge

Die teilnehmenden Beiträge sind super und stiften ganz viel Wert. Herzlichen Dank an alle, die teilgenommen haben!

Theresa Ehsani: Preise auf der Website – ja oder nein?

Theresa Ehsani bekannt unter dem Namen Markenpassionista erläutert ihre Meinung und Vorgehensweise. Sie unterscheidet zwischen Produkten und Dienstleistungen und unterteilt hier nochmals anhand der Höhe des Preises.

Sie stellt folgende Daumenregeln auf:

  • Produkte müssen transparent bepreist sein
  • Bei Dienstleistungen bis hin zum mittleren dreistelligen Bereich sowie bei Gruppenprogrammen erachte ich es als gut und richtig, die Preise auf der Website zu kommunizieren.
  • Im Fall von Einzelpaketen ab einem vierstelligen Betrag, die mit einer Intensivberatung einhergehen, erachte ich es als smarter, dies ganz Bewusst nicht zu tun.

Claudia Barfuss: Die Preise müssen auf die Website

Ein klares Statement von Claudia Barfuss. In ihrem Beitrag zur Blogparade begründet sie, warum sie dafür plädiert, Preise auf der Website anzugeben.

  • Es ist ein Aufwand, den Anbieter zu kontaktieren
  • Du musst eventuell absagen, was bei vielen ein unangenehmes Gefühl auslöst
  • Man kann den Preis oft nur schwer schätzen
  • Du siebst Schnäppchenjäger aus
  • Es schafft Verbindlichkeit, auch für dich

Sie nennt Beispiele und zeigt ihre eigene Herangehensweise.

Christina Bodendieck: Preise auf die Webseite – ja oder nein? Podcast-Interview

Ich durfte bei Christina Bodendieck Interviewgast sein, vielen Dank für das schöne Gespräch und den Beitrag zur Blogparade. In der Folge „Gehören Preise auf die Webseite ja oder nein?“ im akquise-to-go-Podcast erfährst du,

  • Welche Kriterien dir bei der Entscheidungsfindung helfen.
  • Was dafür spricht den Preis auf die Webseite zu nehmen – und was dagegen.
  • Warum der Blick auf deine Zielkunden so wichtig ist.
  • Wie du deinen Kunden auf deiner Webseite führst, ob mit oder ohne Preis.
  • Welche Zwischenlösungen es gibt, wenn du dich noch nicht sofort entscheiden kannst.

Lena Busch: Preise auf die Website – ja oder nein?

Lena von „Familienleicht – Dein maßgeschneidertes Business als Mama“ identifiziert in ihrem Beitrag 4 wichtige Aspekte, auf die es bei der Entscheidungsfindung ankommt und berichtet von ihrer eigenen Vorgehensweise.

  1. Was für ein Produkt oder was für eine Dienstleistung bietest du an? Wie hoch ist der Preis? Wie komplex ist das und was verstehen deine InteressentInnen darunter, wie gut können sie das einschätzen? Welche Informationen haben sie sonst zu deinem Produkt?
  2. Von deiner Marke und deren Etablierung und Außendarstellung.
  3. Von deiner Zielgruppe
  4. Von der Höhe des Preises

Rückblick und Erkenntnisse der Blogparade

Es gab viel Interaktion, das Thema hat die Menschen beschäftigt (was ja auch einer meiner Gründe war, eine Blogparade zu diesem Thema zu machen). Allerdings fand die Interaktion häufig über private Nachrichten (Instagram, Facebook, E-Mail) statt.

Es waren wenig teilnehmende Beiträge. Ich habe zwar keine riesige Reichweite und blogge nicht regelmäßig, aber mit ca. 10 – 15 Beiträgen hätte ich schon gerechnet. Zwei eingereichte Beiträge konnte ich nicht teilnehmen lassen, weil sie nicht den Regeln entsprochen haben und ein Hinweis zur Blogparade fehlte. Die übrig gebliebenen vier, die (korrekt) mitgemacht haben sind alle „vom Fach“, also Kollegen bei deren Kunden das Thema Preise auch zur Sprache kommt, und die die Blogparade als Anstoß genommen haben, über das Thema zu schreiben.

Warum gab es nur eine geringe Teilnahme?

Ich habe mir überlegt, warum das so war und habe einige Gründe feststellen können:

  • Die Zeit um Weihnachten und Neujahr war schlecht, viele waren mit Jahresrückblick-/ausblick beschäftigt.
  • Ich war krank und habe zu Beginn wenig Werbung für den Blogartikel gemacht, eigentlich erst 1-2 Wochen vor Ablauf der verlängerten Frist, das war zu spät.
  • Der Blogartikel war für eine Blogparade zu ausführlich.
    Ich habe das mit der Blogparade spontan beschlossen, als der Artikel schon überarbeitet war.
    Ich habe mitbekommen, dass manche, die schon über das Thema geschrieben haben und von anderen auf meine Blogparade aufmerksam gemacht wurden, trotzdem nicht mitgemacht haben. Obwohl das Überarbeiten ja wenig Zeitaufwand gewesen wäre. Evtl. wollten sie nicht auf den ausführlicheren Beitrag verlinken. Vielleicht hat die Ausführlichkeit auch manche abgeschreckt, weil sie in einigen Dingen gleicher Meinung sind und nicht ähnliches schreiben wollten. Das weiß ich aber natürlich nicht, das ist nur eine Vermutung

„Über Geld redet man nicht“???

Neben den allgemeinen Gründen war es zu einem großen Teil wohl das Thema an sich. „Über Geld redet man nicht“. Dieser weit verbreitete „Glaubenssatz“ ist wohl bei einigen noch stark verankert. Das Thema Geld bzw. Preise scheint immer noch ein bisschen „Tabu-Thema“ zu sein. Viele trauen sich nicht, sich öffentlich zu äußern.

Warum fällt es schwer, über Geld zu reden?

Wenn man über Preise oder wie man das auf der Website für sich gelöst hat spricht bzw. schreibt, lenkt man natürlich den Fokus auf seine eigenen Preise. Manche zeigen die Preise zwar, wollen aber Leute nicht mit der Nase darauf stoßen und die Preise „zur Diskussion stellen“ (wobei es darum ja wirklich nicht ging).

  • Angst vor Vergleichen („also xy ist ja viel billiger“)
  • Angst sich rechtfertigen zu müssen („warum bist du so teuer/billig?“)
  • Angst vor doofen Kommentaren („das sind ja Wucher-Preise“)

Was sich ebenfalls nochmals bestätigt hat, dass sich viele unsicher sind, wie sie das Thema „Preise auf der Website“ für sich selbst handhaben sollen. In einer PN stand beispielsweise „Ich werde bei deiner Blogparade nicht mitmachen, weil ich wegen Preis auf Website gerade teste und deshalb (noch) keine klare Meinung habe.“

Trotz der wenigen teilnehmenden Beiträge bin ich froh, die Blogparade gemacht zu haben. Sie hat mir einige Erkenntnisse zum Thema Preise und was meine Zielgruppe dahingehend beschäftigt gebracht.
Und sie hat augenscheinlich viele dazu animiert, über das Thema nachzudenken und ich habe viel Rückmeldung bekommen, dass der Beitrag bzw. die Beiträge hilfreich sind.

Hast du ähnliche Erfahrungen gemacht, was das Thema Preise / Geld betrifft, dass da nicht gerne öffentlich darüber geredet wird oder wie denkst du darüber?

ebook

Eine Leserin meiner Markenimpulse hatte mich sogar gefragt, ob ich den Beitrag nicht „druckbar“ machen könnte, weil sie ihn gerne ausdrucken und aufheben möchte. Das habe ich als Anstoß genommen und exklusiv für meine Newsletterempfänger ein ebook erstellt. Falls du das auch möchtest, trage dich gerne für die Markenimpulse ein. Du bekommst nach dem Anmelden den Link für den Download zugeschickt.

Jutta Beyer

Autorin

Jutta Beyer ist Markenberaterin und unterstützt vielbeschäftigte Unternehmerinnen dabei, eine authentische Positionierung und eine klare Marke zu entwickeln. Sie hilft ihnen ihr Business zu vereinfachen, dass sie wieder mehr Zeit für andere Dinge haben.

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